Was: Training zu Kaffeeanbau und Imkerei für 21.000 Kleinbauern, sowie Business- und Nachhaltigkeitsschulungen für Coffee Washing Stations
Wo: Jimma Zone, Oromia Region, Äthiopien
Wann: 2022-2025

Damit die Arbeit mehr Früchte trägt.
Seit Januar 2022 implementieren wir mithilfe von TechnoServe unser zweites Kaffee-Agronomie-Programm in der Jimma Zone, in den Provinzen Gumay und Gera. Ziel ist es, die Kaffeebauern und -bäuerinnen darin zu unterstützen, den Ertrag ihrer Kaffeefarmen nachhaltig zu erhöhen. In regelmäßigen Schulungen vermitteln lokale Projektmitarbeiter:innen den Farmer:innen die besten Praktiken im Kaffeeanbau durch Theorie, praktische Übungen und Farmbesuche. Neu ist die Kombination mit Trainingseinheiten zur Honigproduktion. Darüber hinaus werden in diesem Projekt lokale Coffee Washing Stations darin beraten, wie sie ihre Verarbeitungsprozesse nachhaltiger und kosteneffizienter gestalten und die Qualität des Kaffees verbessern können.

Unser Implementierungspartner TechnoServe schöpft aus mehr als 50 Jahren Erfahrung in der Entwicklungszusammenarbeit und einem Fokus auf wirtschaftliche Lösungen zur Armutsreduktion. Die Organisation unterstützt Farmer:innen dabei, aus eigener Kraft ihr Einkommen zu erhöhen und ihre Lebensumstände zu verbessern. Das erste Projekt in Zusammenarbeit mit TechnoServe führten wir in der Region Sidama von 2019 bis Mitte 2022 durch.
Lese mehr zum vorherigen Projekt.

Sich gemeinsam verbessern.
Gemeinsam mit TechnoServe arbeiten wir daran, das Ausbildungsprogramm stetig zu optimieren. Wir erheben regelmäßig Feedback der Teilnehmer:innen und testen neue Ansätze und Maßnahmen, um innovative Antworten auf wiederkehrende Fragen zu finden: Wie können wir Farmer:innen besser dabei unterstützen, erlerntes Wissen praktisch anzuwenden? Wie könnte eine Wertschöpfungskette im Sinne aller Akteure funktionieren? So werden in diesem Programm Trainings auch in Form von individuellen Farmbesuchen durchgeführt, um die Effekte einer 1:1-Betreuung zu testen.

Die Wirkung der Maßnahmen für unsere Zielgruppe und das Lernen stehen für uns an erster Stelle. Aus diesem Grund lassen wir auch dieses Projekt unabhängig durch das International Food Policy Research Institute (IFPRI) evaluieren.